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Computer Kaufberatung – Darauf sollte ich achten!

Wenn Sie einen Computer kaufen möchten, sollten Sie bereits im Vorfeld wissen, für welches Einsatzgebiet das Gerät konzipiert werden soll. Denn das Einsatzgebiet bestimmt oftmals nicht nur das Budget für den Computer, sondern auch die in Frage kommenden Komponenten. Schließlich soll der neue Computer für alle anfallenden Aufgaben bestens gerüstet sein, ohne aufgrund zu teurer Bauteile die Kosten zu stark in die Höhe schnellen zu lassen.

Grundsätzlich lassen sich Computer in drei verschiedene Einsatzgebiete unterteilen. Zum einen die Office-Computer, welche vor allem in Büros Verwendung finden. Dann der typische Heim-Computer, welcher im Durchschnitt in den verschiedenen deutschen Haushalten zu finden ist. Als letzte Kategorie warten die Gaming-Computer, welche sich aufgrund ihrer hohen technischen Ausstattung deutlich von den beiden erstgenannten Kategorien unterscheiden.

Jede Variante hat eigene Eigenheiten und Besonderheiten, welche bei der Zusammenstellung beachtet werden sollten. Mit unserer Computer Kaufberatung werden auch Sie das passende Gerät finden.

 

 

Der Office Computer – Arbeitsmaschinen fürs Büro

Der Office Computer soll nicht nur schnell und stabil arbeiten, sondern im Idealfall auch besonders leise sein. So stört der Computer durch seine Geräusche bei der Arbeit kaum und kann auch in Räumen, welche für Gespräche und Beratungen genutzt werden, problemlos eingesetzt werden. Die technischen Ansprüche an den Office-PC sind in der Regel sehr gering, da die wenigsten Programme in einem Büro einen hohen Leistungsstandard der Hardware erwarten.

Prozessoren für den Office Computer

Auch wenn bei einem Office-PC der Prozessor von den Komponenten als stärkster belastet wird, so benötigen Sie für einen Office-PC keinen sehr leistungsfähigen Prozessor. Im Regelfall genügen Prozessoren der Intel- Celeron- und Pentium-Reihe oder aus dem AMD-Sektor die Prozessoren der FX-4xxx oder der A6- und A8-Serie. Diese Prozessoren sind für Arbeiten mit den gängigen Office-Programmen mehr als ausreichend und überzeugen dabei vor allem durch ihre geringe Wärmeentwicklung. Somit können Sie auf aufwändige Kühl-Lösungen verzichten und den Computer somit so leise wie nur möglich gestalten.

Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte im Office-PC

Office-Computer müssen in der Regel kaum aufwändige Inhalte darstellen, sodass Sie bei der Zusammenstellung in den meisten Fällen auf eine Grafikkarte verzichten können. Wichtig ist jedoch, dass in diesem Fall Ihr Mainboard beziehungsweise Ihr Prozessor eine Onboard-Grafiklösung anbietet. So können die Kosten für eine separate Grafikkarte problemlos eingespart werden. Beim Arbeitsspeicher sollten Sie auf zu Ihrem Mainboard passende 4 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Mehr Speicher ist in der Regel im Office-Betrieb nicht notwendig. Bei der Festplatte können Sie auf herkömmliche HDD-Modelle zurückgreifen, welche in einer Größe zwischen 250 und 500 GB mehr als ausreichend dimensioniert sind.

Über diese Anschlüsse sollte ein Computer fürs Büro verfügen

Bei einem Office-Computer spielt die Konnektivität nur eine eingeschränkte Rolle. Neben den Anschlüssen für einen Bildschirm sollte der Computer über ausreichend USB-Anschlüsse verfügen, sodass die verschiedenen Peripheriegeräte problemlos angeschlossen werden können. Ein Netzwerk-Anschluss gehört ebenfalls zum Standard und ist in den meisten Fällen auf dem Mainboard bereits vorhanden. Weitere Anschlüsse sind für einen Office-Computer in der Regel kaum notwendig, außer Sie arbeiten in Ihrem Büro noch mit Geräten, welche per seriellem Anschluss mit dem Computer verbunden werden müssen. Vielfach sind diese Anschlüsse noch auf den aktuellen Mainboards zu finden. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie einen entsprechenden seriellen Anschluss jedoch problemlos per Steckkarte nachrüsten.

Zusammenfassung Office-Computer

  • Günstiger Prozessor (Intel Celeron / Pentium oder AMD FX-4xxx / A6 / A8)
  • 4 GB DDR3-Arbeitsspeicher
  • 250 – 500 GB Festplatte
  • besonders leise aus Rücksicht auf Kollegen

 

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Der Heim-Computer: Flexibel und vielfältig einsetzbar

Ein Heim-Computer steht mittlerweile in vielen Wohnungen in Deutschland. Die Ansprüche an diese Geräte variieren von Besitzer zu Besitzer, sodass eine allgemein gültige Kaufempfehlung in der Regel schwierig ist.

Im Durchschnitt wird der Heim-Computer zum einen für die Textverarbeitung benötigt. Darüber hinaus nutzen viele User den Heim-PC zur Bearbeitung von Fotos und Bildern, hören Musik über den Computer, surfen im Internet und schauen Videos und Filme auf dem Rechner. Dementsprechend sollte ein Heim-Computer entsprechend leistungsstark sein, um all diesen Anforderungen problemlos nachkommen zu können.

Viele Heim-Computer können darüber hinaus auch eingesetzt werden, um ältere Spiele zu spielen und somit noch einen Teil des Freizeitvergnügens übernehmen. Die Ansprüche an die Hardware sind dementsprechend gestiegen, auch wenn der Heim-Computer preislich deutlich unterhalb des Gaming-Computers anzusiedeln ist. Die Grenzen sind allerdings fließend, je nachdem wie stark Sie den Bereich Gaming in Ihrer Freizeit bewerten.

Prozessoren für den Heim-Computer

Die Prozessoren sind die Kernstücke eines jeden Computers und werden bei verschiedenen Anwendungen am Heim-Computer auch stark gefordert. Aus diesem Grund sollten Sie bei einem vernünftig dimensionierten Heim-Computer auf solide Mittelklasse-Prozessoren setzen.

Von Intel kommen hier die Baureihen i3 und i5 in Frage, welche diesen Ansprüchen problemlos genügen. Bei AMD hingegen sollten Sie Ihr Augenmerk auf Prozessoren der FX-6xxx-Reihe und die A10-Prozessoren richten. Auch diese bieten für die Anforderungen mehr als ausreichend Spielraum. Die Prozessoren sind stark genug, um sowohl mit den gängigen Programmen zur Bildbearbeitung als auch mit älteren oder weniger anspruchsvollen Spielen problemlos agieren zu können.

Arbeitsspeicher, Festplatte und Grafikkarte im Home-PC

Je nach Betriebssystem sollten Sie Ihren Heim-Computer mit vier bis acht Gigabyte Arbeitsspeicher ausstatten. Vor allem die Foto-Bearbeitung, aber auch das Spielen am Heim-Computer profitieren von der größeren Menge an Arbeitsspeicher ungemein. Sollte der Computer mit 4 GB Arbeitsspeicher zu langsam bei manchen Aufgaben agieren, können Sie in der Regel weitere vier GB problemlos nachrüsten.

Bei der Festplatte hat sich eine Kombination aus SSD und HDD bewährt. Die SSD kann klein dimensioniert sein und nur das Betriebssystem enthalten. Hier genügt in der Regel eine SSD mit 128 GB Größe vollkommen. Die Auslagerung des Betriebssystems auf die Solid State Disc beschleunigt den Startvorgang des Betriebssystems ungemein und macht sich im Arbeitsalltag angenehm bemerkbar. Für Daten, Bilder und Videos sollten Sie eine Festplatte mit 1 – 2 Terrabyte nutzen.

Auch bei der Grafikkarte haben Sie viel Spielraum. Die reine Onboard-Grafik wird für viele Einsatzbereiche nicht ausreichen. Mit einer entsprechenden Mittelklasse-Grafikkarte können Sie nicht nur bei der Bildbearbeitung punkten, sondern mit dem Heim-Computer auch ältere Spiele mit vielen Details genießen. Gute und günstige Grafikkarten sind unter anderem die Geforce GTX 750 und 750 Ti oder die Radeon R7 370. Mit diesen ist Ihr Heim-Computer bestens ausgestattet und für viele Anforderungen gerüstet.

Über diese Anschlüsse sollte ein Heim-Computer verfügen

Achten Sie beim Kauf des Mainboards vor allem auf eine gute Versorgung mit aktuellen USB 3.0-Anschlüssen. Diese können den Arbeitskomfort am Computer deutlich verbessern, da die Übertragungsraten erheblich schneller sind, als bei den älteren Varianten.

Mit einer externen Festplatte oder einem USB-Stick, welche diesen Standard unterstützen, können Sie somit Daten schneller sichern und einfacher verschieben. Die oben genannten Grafikkarten verfügen alle über die entsprechenden Anschlüsse, um Ihren Bildschirm oder auch zwei Bildschirme problemlos über verschiedene Schnittstellen anschließen zu können.

Zusammenfassung Heim-Computer

  • Mittelklasse Prozessor (Intel i3 oder i5 / AMD FX-6xxx oder A10)
  • Vier bis acht GB DDR3-Arbeitsspeicher
  • 128 GB SSD
  • Ein bis zwei Terrabyte HDD
  • Mainboard mit USB 3.0-Anschlüssen
  • Mittelklasse Grafikkarte (Geforce GTX 750 / Radeon R7 370)

 

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Der Gaming-PC: Leistungsstarker Computer mit Zukunftssicherheit

Gaming-Computer sind eine ganz eigene Kategorie. Diese Computer sind nicht nur in der Lage die neuesten Spiele mit den entsprechend hohen Details darzustellen, sondern können oftmals auch mit sogenannten 4K-Monitoren – also Monitoren mit vierfacher HD-Auflösung – betrieben werden. Darüber hinaus sind Gaming-Computer auch stark genug, um auf diesen die verschiedenen Video-Schnitt- und Video-Editing-Arbeiten durchzuführen.

Neben der reinen Leistung spielt bei einem Gaming-Computer auch die Kühlung eine wichtige Rolle. Denn die leistungsstarken Komponenten geben unter Belastung eine nicht unerhebliche Menge an Wärme ab, welche aus dem Gehäuse transportiert werden muss.

In der Regel wird ein Gaming-Computer so aufgebaut, dass Prozessor, Mainboard und Arbeitsspeicher für mindestens 5 Jahre ausreichend stark dimensioniert sind. Die meisten Grafikkarten werden im Normalfall durchschnittlich 2,5 Jahre verwendet. Durch den Austausch der Grafikkarte kann der Computer somit insgesamt bis zu 5 Jahre problemlos verwendet werden, um viele der jeweils aktuellen Titel in entsprechend hoher Auflösung und mit entsprechend hohen Details zu spielen. Daher sollten Sie vor allem bei Prozessor und Mainboard entsprechend sorgfältig auswählen.

Prozessoren für den Gaming-Computer

Wenn Sie einen Gaming-PC zusammenstellen möchten, so spielt der Prozessor eine wichtige Rolle. Allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung. Denn nur wenige Spiele unterstützen die aktuellsten Mehrkern-Prozessoren mit mehr als vier Kernen.

Aus diesem Grund sollten Sie bei der Auswahl des Prozessors auf die aktuellen Prozessoren der Intel i7-Reihe und der AMD FX-Reihe zurückgreifen, welche den Leistungsanforderungen mehr als gewachsen sind. Diese Prozessoren bieten eine sehr gute Architektur und eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und sorgen in Kombination mit einer leistungsstarken Grafikkarte und ausreichend dimensioniertem Arbeitsspeicher für großen Spielspaß.

Festplatte und Arbeitsspeicher im Gaming-PC

Der Arbeitsspeicher in einem modernen Gaming-Setup sollte mindestens mit acht GB DDR4-Speicher mit hohem Speichertakt dimensioniert sein. Bei Bedarf kann der Arbeitsspeicher jedoch auch größer dimensioniert werden, was jedoch beim reinen Spielen kaum nennenswerte Vorteile bietet.

Für den Video-Schnitt-Bereich jedoch kann es durchaus sinnvoll sein, den Arbeitsspeicher deutlich aufzurüsten.

Auch bei der Festplatte stellt ein Gaming-Computer hohe Ansprüche. Wenn Sie nicht nur das Betriebssystem, sondern auch die Spiele schnell starten möchten, sollten Sie auf eine entsprechend gut dimensionierte SSD zurückgreifen. SSDs zwischen 250 und 500 GB Größe sind für einen modernen Gaming-Computer durchaus normal. Abgerundet wird das Setup durch eine zwei Gigabyte-HDD-Festplatte für die anderen Dateien.

Die Grafikkarte: Herzstück des Gaming-Computers

Damit die gewünschten Spiele auch in der entsprechenden Auflösung und Qualität dargestellt werden können, benötigt der Gaming-Computer eine entsprechend leistungsstarke Grafikkarte. Diese ist zum größten Teil allerdings auch für den Preis des Gaming-Computers verantwortlich und kann diesen sehr teuer werden lassen.

Bei der Auswahl der Grafikkarte kommt es vor allem auf die Ansprüche des Nutzers an. Auch die Grafikkarten der Oberklasse unterteilen sich nochmals in unterschiedliche Segmente und Leistungsstufen, welche sich ebenfalls im Preis niederschlagen.

Eine gute und gesunde Basis bieten die Grafikkarten Geforce GTX 1060 oder die AMD Radeon RX480. Diese genügen für die aktuellen Titel, können allerdings diese nicht in allen Details oder in voller 4K-Auflösung darstellen.

Die absolute Oberklasse stellen hingegen Grafikkarten wie die Geforce GTX 1080 oder die Nvidia Titan X dar, welche sich jedoch entsprechend stark im Budget niederschlagen. Alternativ können viele Grafikkarten auch gemeinsam betrieben werden. Per SLI kann die Grafikleistung so gekoppelt werden, um den höchsten Anforderungen zu entsprechen.

Das Netzteil im Gaming-Computer

Die Gaming-Computer-Komponenten sind trotz sparsamer Bauweise immer noch sehr stromhungrig. Dementsprechend sollte ein Netzteil gewählt werden, welches ausreichend groß dimensioniert ist und die benötigten Anschlüsse liefert. Im Regelfall liegen Sie mit einem Netzteil in der Größenordnung zwischen 500 und 600 Watt richtig.

Die Kühlung für höchste Ansprüche

All die verbauten Komponenten sind nicht nur enorm leistungsstark, sondern leider auch sehr temperaturempfindlich. Da sowohl die Grafikkarte als auch der Prozessor und das Netzteil unter voller Auslastung eine große Menge an Wärme abstrahlen, muss diese schnell und effektiv aus dem Gehäuse transportiert werden.

Nutzen Sie für einen Gaming-Computer aus diesem Grund entweder ein Gehäuse mit einer großen Anzahl an gut platzierten Gehäuselüftern, oder greifen Sie von Anfang an auf eine moderne Wasserkühlung für die Komponenten zurück. Beide Varianten bieten eigene Vor- und Nachteile, welche jedoch stark von der Verwendung und dem Einsatzgebiet des Gaming-Computers abhängig sind.

Über diese Anschlüsse sollte ein Gaming-Computer verfügen

Die modernen Grafikkarten bieten alle Anschlüsse, um einen oder mehrere Bildschirme problemlos an Ihren Gaming-Computer anschließen zu können. Auch für die Peripherie bieten die modernen Gaming-Mainboards nicht nur die schnellen USB 3.0 Anschlüsse, sondern auch eine sehr gute und schnelle Netzwerk-Anbindung. Achten Sie vor allem beim Netzwerk auf einen schnellen 10/100/1000-Mbps-Anschluss. So können Sie mit ihrem Gaming Computer auch ein schnelles Gigabyte-Netzwerk nutzen und die Daten im Netzwerk entsprechend schnell und mit hoher Bandbreite verschicken.

Zusammenfassung Gaming-Computer

  • Intel i7-Prozessoren oder AMD-FX-Prozessoren
  • Mindestens acht GB DDR4 Arbeitsspeicher
  • 250 – 500 GB SSD
  • 2 TB HDD
  • Grafikkarten mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis: Geforce GTX 1060 / AMD Radeon RX480
  • High-End Grafikkarten: Geforce GTX 1080 / Nvidia Titan X
  • Modulares Netzteil 500 – 600 Watt

 

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